Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Umweltclub der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, München

Die Protagonisten in „3 vor 12. Ein kleines Stück Umwelt“ sind die 7 – 13-jährigen Schüler der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, die sich im Umweltclub der Schule mit Klimaveränderung, Umweltverschmutzung und anderen Umwelt-Themen auseinandersetzen.
Ausgehend von Kästners „Konferenz der Tiere“ und der Rede der damals 12-jährigen Severn Cullis-Suzuki bei der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung, 1992 in Rio de Janeiro, entwickelten die jungen Umweltakti-vistInnen ein Stück, das sich mit der Klimafrage auseinandersetzt. Das Thema könnte nicht aktueller sein.
Während die Tiere in der Savanne zu einer Krisensitzung zusammen-kommen und sich auf den Weg zur weit entfernten Weltklimakonferenz nach München machen, weil ihnen Lebensgrundlagen und -raum vom Menschen genommen werden und sie das nicht weiter hinnehmen wollen, kommen auch zwei Kinder zu dem Schluss, dass die Dinge nicht so bleiben können, wie sie sind. Die beiden kleinen Umweltaktivistinnen sind sich einig, dass etwas getan werden muss, dass es gilt ignorante Mitmenschen wachzurütteln und, dass nicht mehr allzu viel Zeit dazu bleibt, die (Um-)Welt zu retten. Es ist 3 vor 12 – höchste Zeit und jeder kann etwas tun! Worte allein reichen nicht aus! Jetzt gilt es nur, sich Gehör zu verschaffen…

Projektleitung: Christine Fink, Lisa Neuhold
Bühnenbild: Gert Venzky zusammen mit dem Umwelt Club
Licht: Rochus Jung
Assistenz: Sonja Milos

Auftretende Schauspieler*innen: Jette Cardinal, Pia Gartmann, Carlotta Holz, Theo Kaltenhauser, Carla Maier, Annapaula Nollert, Ginamaria Nollert, Marie Schädler, Miriam Schories, Ava Springer, Sarafina Winter

 

Zur Website der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, München

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: die School of Life and Dance (SoLD) vom Theater Freiburg

Die School of Life and Dance ist ein Projekt des Jungen Theaters Freiburg und umfasst mehrere Gruppen unterschiedlichen Alters. Bei den Mitgliedern handelt es sich um nicht-professionelle TänzerInnen – SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitende, RentnerInnen – die ihrer Leidenschaft, dem Tanzen, in vier Proben pro Woche unter der Leitung der Choreographen Graham Smith und Maria Pires nachgehen.
Für „Le Sacre du Printemps“ arbeiteten drei der Gruppen generations-übergreifend sechs Monate lang zusammen und die Kreativität des Inhalts und der tänzerischen Umsetzung als Neuinterpretation von Strawinskys Werk speist sich nicht zuletzt aus der Unterschiedlich- und Vielschichtigkeit seiner TänzerInnen.
Inhaltlich setzt sich das Tanztheater mit den möglichen dunklen Aspekten der Zukunft der jungen Menschen von heute auseinander, die ihre Anfänge bereits im Hier und Jetzt genommen haben und deren erste Auswirkungen bereits spürbar sind – Krieg, Klimawandel, Mangel an Ressourcen etc. – und thematisiert zugleich die diesen Visionen gegenüberstehenden Bedürfnisse der Millenials nach Sicherheit, Beständigkeit, aber auch Freiheit. In diesem Spannungsfeld stellen sich Fragen danach, welchen Anteil die älteren Generationen an diesen Entwicklungen haben und ob und wie es den jungen Menschen, den Kindern und Jugendlichen von heute, gelingen kann, das Ruder herumzureißen. Zentraler Aspekt dieser Fragestellung sind die Opfer, die gebracht werden müssen, damit eine gute und sichere Zukunft möglich wird.

Künstlerische Leitung und Choreographie: Graham Smith;
Choreographische Assistenz: Maria Pires;
Bühne und Kostüme: Viva Schudt;
Dramaturgie: Oliwia Hälterlein;
Licht: Michael Philipp;
FSJlerin: Aina Nambena;

Mit: Aaron Schurr, Emma Baumann, Emma Sanne, Hannah Lea Hasenfuss, Helena Radeke, Jakob Michelangeli, Jonah Dimroth, Paula Stejke, Simao Smith, Yael Cremonesi, Amelie Knözinger, Jana Kindle, Lilli Sanne, Lisa Klingelhöfer, Lisa Thoms, Noemi Kriener, Pauline Michel, Pauline Sprang, Sara Naegle, Tim Winter, Rosalie Schönherr, Annabelle Loewe, Angélique Lebrun, Brigitte Hügle, Heidi Mönnich Marks, Hilde Schonder, Ingrid Wangler, Margot Olschewski, Maria Pires, Melanie Wenz, Michael Kiefer-Berkmann, Michaela Strohmeier, Miejef Callens, Sabine Pohle, Uta Hempelmann, Vera Foerschner,Sotowic, Jonathan Tillmann

 

Zu den Websites des Theaters Freiburg und der School of Life and Dance (SoLD)

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: HipHop Tanzprojekt für Jugendliche am Staatstheater Braunschweig, Junges Staatstheater Braunschweig

Sie stammen aus verschiedenen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. Manch einer von ihnen hatte schwierige Wege zu gehen, um nach Deutschland zu kommen.
Hier trafen sie aufeinander und bringen im Rahmen des Jungen Staatstheaters Braunschweig eine Verbindung von Hip-Hop und Tanztheater auf die Bühne, die maßgeblich von ihren persönlichen Erfahrungen geprägt wurde.
Das Stück heißt „EGO“ und beschäftigt sich mit der jungen – ihrer eigenen Generation.
Einer Generation, der vorgeworfen wird, dass sie nur aus Selbstdarstellern, Selfie-Machern und Individualisten, sozusagen lauter Egoisten bestehe.
Ob das stimmt?
„EGO“ versucht zu ergründen, wie viel Egoismus die Gesellschaft verträgt und wie viel Ego der Einzelne haben sollte, um sich in dieser Welt behaupten zu können.
Fragen, auf die die jugendlichen TänzerInnen als VertreteInnen ihrer Generation vielleicht am ehesten Antworten geben können.

Trainingsleitung und künstlerische Leitung: Jamie Chimeremeze Mejeh, Michael Mejeh; Choreografie & Ausstattung: Jamie Chimeremeze Mejeh, Michael Mejeh & Ensemble; Licht: Julian Huke; Musik: Erich Lesovsky; Projektleitung: Stefanie Fischer;

Auftretende KünstlerInnen: Rafael Müller, Amadou Diallo, Mamadou Djan Bah, Ibrahim Sori Bah, Dalinda Zadem, Sedef Sarialioglu, Sharon Tepper, Alexandra Magidson, Mohamat Boikht, Boubacar Bah, Marlena Kunzmann

Partner und Förderer:
EGO wurde gefördert durch die Öffentliche Versicherung Braunschweig

 

Zur Website des Jungen Staatstheaters Braunschweig

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Junges Schauspielhaus Zürich in Kooperation mit JULL – Junges Literaturlabor Zürich und Tanzhaus Zürich

Das Stück „Apropos…wie komm ich an, wie komm ich ran“ – Teil einer Trilogie des Jungen Schauspielhauses Zürich – stellt die Frage nach den Taktiken und Strategien, die wir uns in fast allen Lebenslagen zurechtlegen, um bestimmte Ergebnisse zu erreichen.
Zwei Schulklassen setzten sich im Rahmen des Jungen Literaturlabors Zürich zunächst schriftlich damit auseinander, wie wir uns innerhalb der Familie, im Freundeskreis, im Berufs- und Liebesleben auf verschiedenste Art und Weise in Szene setzen und versuchen, bestmöglich unsere Ziele zu erreichen:
Wir erfinden Ausreden im Alltag, wir überraschen unsere Liebsten, wir überrumpeln sie oder finden kreative Wege, um uns gegen KonkurrentInnen durchzusetzen.

Basierend auf den entstandenen Texten der SchülerInnen machte sich ein Team aus 11 jungen TänzerInnen schließlich daran, das Geschriebene in ein lebendiges Tanztheater zu verwandeln. Auf kreative Weise und durch intensive Auseinandersetzung mit dem Textmaterial ließen sie sich zu einer sehenswerten Umsetzung inspirieren, die mit eindrucksvollen Bildern auf der Bühne überzeugt.

Künstlerische Leitung und Choreographie: Buz; Bühne: Angela Osterwalder, Sergio Araya; Kostüme: Anet Lüthi; Musik: Janiv Oron; Licht: David Baumgartner; Dramaturgie: Petra Fischer; Oeil extérieur: Enrico Beeler; Ton und Assistenz Choreographie, Kostüm, Bühne: Viviane Tita; Hospitanz: Robin Andermatt, Eva Rahn; Projektleitung: Ronja Rinderknecht

Auftretende KünstlerInnen: Yara Acklin, Nadim Ben Said, Jill Gadient, Nadège Kanku, Jill Maltsis, Larissa Meier, Gioia Nessi, Carlotta Späni, Franca Stengl, Mina Wehrli, Ida Winter

Texte: SekundarschülerInnen vom Schulhaus Riedenhalden in Zürich

Schreibcoach: Jurczok 1001

 

Zu den Websites des Jungen Schauspielhauses Zürich, des Jungen Literaturlabors Zürich (JULL) und des Tanzhauses Zürich

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… heute: KRESCHstadtjugendtheater 1, Krefeld

Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 sind die Darsteller in den Bühnenstücken des Stadtjugendtheaters 1, einem Projekt des KRESCHtheaters, Krefeld.
Sie starten jeden Herbst in die intensive Probenarbeit, in der sie mit Eifer und Elan maßgeblich jede Produktion mitgestalten.
„Digital Natives“ heißt ihr aktuelles Stück – „Digitale Ureinwohner“ zu deutsch – in dem sie sich ganz der eigenen Generation widmen:
Generation Z, Generation Smartphone, Generation Wischtechnik.
Mit ihrer Vorstellung wollen sie ein Fenster in ihre Welt öffnen und uns ermöglichen, einen Blick darauf zu erhaschen, wie es sich in der digitalen Welt lebt und was das Lebensgefühl der jungen Leute von heute ausmacht.
…und wenn sie gut aufgelegt sind, richten sie ihren Eltern sogar das neue Smartphone ein.

Leitung, Regie: Anna Brass; Assistenz: Anna-Sophie Focke; Licht: Dirk Mattern; Ton: Nico Königs; Bühne: Frank Andermahr; Ausstattung: Selcuk Suvac; Technik Bühne: Nina Klebs, Patrick Gokel, Kai Schumann, Hans Jörg Buschmeier, Leven Brandner; Technische Leitung: Reinhard Lange

Auftretende KünstlerInnen:
Sophie Akouz, Luana Elisa Angona, Benja Bauroth, Rebecca Boecker, Nina Claessen, Mara Eggemann, Florin Engels, Anna Hentschel, Liz Huhnen, Emma Joerges, Lily Kanters, Linus Kaps, Hana Larisch, Lilli Mertens, Jakob Orlowski, Anton Pfeifer, Hugo Reemers, Ramon Reinirkens, Nelly Sadowski, Helen Sotowic, Jonathan Tillmann

 

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Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: JES – Junges Ensemble Stuttgart, Club der SchulsprecherInnen

Schule ist manchmal so nervig, wie sie wichtig ist.
Das wissen die 9-12-Jährigen SchülerInnen, die beim Club der SchülersprecherInnen ihrem Hobby – dem Theaterspielen – nachgehen, nur allzu gut.
Im Theaterstück „Disziplin und Federmäppchen“ wollen sie jedoch nicht nur die eigenen Ansichten und Ärgernisse im Bezug auf Schule beleuchten, sondern wagen auch den Blick über den Teller-..pardon, Heftrand hinaus auf den Menschen da vorn an der Tafel: die Lehrkraft.
Wer ist das da vorn wirklich und wie denkt er/sie über Schule, Ferien und Klassentests?
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen SchülerInnen und LehrerInnen? Können sie besser zusammenarbeiten, um Schule zu einem Ort zu machen, an dem man sich gern aufhält und mit Spaß lernt?
Im Spielclub, der zum Clubprogramm des JES gehört, gehen die jungen SchülerInnen a.k.a. Akteure/-innen diesen Fragen nach und entwickelten ohne zugrundeliegendes Drehbuch oder festes Regiekonzept ein Stück, um den Antworten auf die Spur zu kommen.

Leitung: Silke Wilhelm; Assistenz: Clara Deifel (FSJ-Kultur); Dramaturgie: Lucia Kramer; Technik: Katharina Fischer; Bühnenbild und Ausstattung: Christine Bentele und Wolfram Stöckl

Auftretende KünstlerInnen
Josefine Ehrlich, Louise Gyurcsik, Maximilian Helmling, Marlene Herzer, Louis Hoang, Levi Hofmann, Benita Jagdfeld, Eleonora Jansen, Madita Kirschbaum, Vincent Wackler

 

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Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Tanztheater Lysistrate in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Gymnasium, Schwerin

Erneut tragen junge Tänzerinnen des Tanztheaters Lysistrate mit einem Stück zum Theater- und Tanzfestival Rampenlichter bei: Im Rahmen eines eigenständigen Projektes schufen die drei jungen Frauen „SINNfonie“, in dem sie – wie der Name bereits andeutet – die fünf klassischen, menschlichen Sinne, ihre Bedeutung für uns und, inwieweit ein jeder Sinn zu unserer Wahrnehmung, unseren Erinnerungen, unserem Dasein in Beziehung steht, im Tanz erforschen. Dazu entwickelten sie themenbezogene Fragen, von denen sie sich zu improvisierten, tänzerischen Umsetzungen anregen ließen und schufen so, unterstützt von der künstlerischen Leitung Silke Gerhardt, inspirierende Choreographien. Innerhalb dreier Soli bringen die drei jungen Darstellerinnen jeweils einen, ihren „Lieblingssinn“, den ZuschauerInnen näher und rücken damit unsere „Werkzeuge der Wahrnehmung“, derer wir uns im Alltag nur allzu oft unhinterfragt bedienen, ins Rampenlicht.

Künstlerische Leitung: Silke Gerhardt; Konzept/Inszenierung: Ensemble; Licht und Ton: Leon Rainer Siggelkow

Auftretende KünstlerInnen: Clara Helene Gerhardt, Eva-Maria Horn, Lilli Kannenberg

 

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