Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Theatergruppe der Evangelischen Jugend München

Die Theatergruppe der Evangelischen Jugend München besteht seit 2017 und gründete sich durch das Zusammenkommen junger kulturinteressierter Mitglieder mit der Lust auf Theater.
Nach einer Phase der Annäherung an dieses große Gebiet und des Sich-Ausprobierens, wählte die Gruppe selbstständig das Stück „Hysterikon“ von Ingrid Lausund und setzte es, begleitet von zwei TheaterpädagogInnen, um.
In dem satirischen Werk treffen unterschiedliche Charaktere mit ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten in einem Supermarkt des Lebens aufeinander, der neben den üblichen Waren auch alles Immaterielle und Abstrakte führt, was wir Menschen uns im Verlauf unseres Lebens so wünschen (oder auch nicht): Neben Obst und Gemüse stehen auch Träume und Ehrlichkeit zum Verkauf. Zwischen Drogerieartikeln und Gebäckwaren dürfen Weltfrieden, Intrigen, Verrat und natürlich die große Liebe nicht fehlen. Die Joghurt-Auswahl wird zur Sinnkrise und selbstverständlich gilt, wie in jedem Supermarkt, die Devise „quid pro quo“ – Geld für Ware, denn umsonst ist nichts. Aber dafür gibt es schließlich die Life Card. Die engagierte Umsetzung von Lausunds Idee durch die Theatergruppe der EJM führt uns mitten in den ganz alltäglichen Wahnsinn von menschlichen Gefühlen, Bedürfnissen und Begegnungen.

Projektleitung: Judith Amend-Knaub
Regie: Marcel Sturm und Judith Amend-Knaub
Künstlerische Leitung: Marcel Sturm / Judith Amend-Knaub

Auftretende Künstler*innen: Andra Eisenmayer, Felix Rein, Nepomuk Meyer, Lucia Lichtblau, Maria Heid, Pia Hablizel, Felix Hechtel, Theresa Braun, Clara Hofmann

 

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Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Umweltclub der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, München

Die Protagonisten in „3 vor 12. Ein kleines Stück Umwelt“ sind die 7 – 13-jährigen Schüler der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, die sich im Umweltclub der Schule mit Klimaveränderung, Umweltverschmutzung und anderen Umwelt-Themen auseinandersetzen.
Ausgehend von Kästners „Konferenz der Tiere“ und der Rede der damals 12-jährigen Severn Cullis-Suzuki bei der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung, 1992 in Rio de Janeiro, entwickelten die jungen Umweltakti-vistInnen ein Stück, das sich mit der Klimafrage auseinandersetzt. Das Thema könnte nicht aktueller sein.
Während die Tiere in der Savanne zu einer Krisensitzung zusammen-kommen und sich auf den Weg zur weit entfernten Weltklimakonferenz nach München machen, weil ihnen Lebensgrundlagen und -raum vom Menschen genommen werden und sie das nicht weiter hinnehmen wollen, kommen auch zwei Kinder zu dem Schluss, dass die Dinge nicht so bleiben können, wie sie sind. Die beiden kleinen Umweltaktivistinnen sind sich einig, dass etwas getan werden muss, dass es gilt ignorante Mitmenschen wachzurütteln und, dass nicht mehr allzu viel Zeit dazu bleibt, die (Um-)Welt zu retten. Es ist 3 vor 12 – höchste Zeit und jeder kann etwas tun! Worte allein reichen nicht aus! Jetzt gilt es nur, sich Gehör zu verschaffen…

Projektleitung: Christine Fink, Lisa Neuhold
Bühnenbild: Gert Venzky zusammen mit dem Umwelt Club
Licht: Rochus Jung
Assistenz: Sonja Milos

Auftretende Schauspieler*innen: Jette Cardinal, Pia Gartmann, Carlotta Holz, Theo Kaltenhauser, Carla Maier, Annapaula Nollert, Ginamaria Nollert, Marie Schädler, Miriam Schories, Ava Springer, Sarafina Winter

 

Zur Website der Integrativen Montessorischule an der Balanstraße, München

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: die School of Life and Dance (SoLD) vom Theater Freiburg

Die School of Life and Dance ist ein Projekt des Jungen Theaters Freiburg und umfasst mehrere Gruppen unterschiedlichen Alters. Bei den Mitgliedern handelt es sich um nicht-professionelle TänzerInnen – SchülerInnen, StudentInnen, Arbeitende, RentnerInnen – die ihrer Leidenschaft, dem Tanzen, in vier Proben pro Woche unter der Leitung der Choreographen Graham Smith und Maria Pires nachgehen.
Für „Le Sacre du Printemps“ arbeiteten drei der Gruppen generations-übergreifend sechs Monate lang zusammen und die Kreativität des Inhalts und der tänzerischen Umsetzung als Neuinterpretation von Strawinskys Werk speist sich nicht zuletzt aus der Unterschiedlich- und Vielschichtigkeit seiner TänzerInnen.
Inhaltlich setzt sich das Tanztheater mit den möglichen dunklen Aspekten der Zukunft der jungen Menschen von heute auseinander, die ihre Anfänge bereits im Hier und Jetzt genommen haben und deren erste Auswirkungen bereits spürbar sind – Krieg, Klimawandel, Mangel an Ressourcen etc. – und thematisiert zugleich die diesen Visionen gegenüberstehenden Bedürfnisse der Millenials nach Sicherheit, Beständigkeit, aber auch Freiheit. In diesem Spannungsfeld stellen sich Fragen danach, welchen Anteil die älteren Generationen an diesen Entwicklungen haben und ob und wie es den jungen Menschen, den Kindern und Jugendlichen von heute, gelingen kann, das Ruder herumzureißen. Zentraler Aspekt dieser Fragestellung sind die Opfer, die gebracht werden müssen, damit eine gute und sichere Zukunft möglich wird.

Künstlerische Leitung und Choreographie: Graham Smith;
Choreographische Assistenz: Maria Pires;
Bühne und Kostüme: Viva Schudt;
Dramaturgie: Oliwia Hälterlein;
Licht: Michael Philipp;
FSJlerin: Aina Nambena;

Mit: Aaron Schurr, Emma Baumann, Emma Sanne, Hannah Lea Hasenfuss, Helena Radeke, Jakob Michelangeli, Jonah Dimroth, Paula Stejke, Simao Smith, Yael Cremonesi, Amelie Knözinger, Jana Kindle, Lilli Sanne, Lisa Klingelhöfer, Lisa Thoms, Noemi Kriener, Pauline Michel, Pauline Sprang, Sara Naegle, Tim Winter, Rosalie Schönherr, Annabelle Loewe, Angélique Lebrun, Brigitte Hügle, Heidi Mönnich Marks, Hilde Schonder, Ingrid Wangler, Margot Olschewski, Maria Pires, Melanie Wenz, Michael Kiefer-Berkmann, Michaela Strohmeier, Miejef Callens, Sabine Pohle, Uta Hempelmann, Vera Foerschner,Sotowic, Jonathan Tillmann

 

Zu den Websites des Theaters Freiburg und der School of Life and Dance (SoLD)

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: HipHop Tanzprojekt für Jugendliche am Staatstheater Braunschweig, Junges Staatstheater Braunschweig

Sie stammen aus verschiedenen Ländern und sprechen verschiedene Sprachen. Manch einer von ihnen hatte schwierige Wege zu gehen, um nach Deutschland zu kommen.
Hier trafen sie aufeinander und bringen im Rahmen des Jungen Staatstheaters Braunschweig eine Verbindung von Hip-Hop und Tanztheater auf die Bühne, die maßgeblich von ihren persönlichen Erfahrungen geprägt wurde.
Das Stück heißt „EGO“ und beschäftigt sich mit der jungen – ihrer eigenen Generation.
Einer Generation, der vorgeworfen wird, dass sie nur aus Selbstdarstellern, Selfie-Machern und Individualisten, sozusagen lauter Egoisten bestehe.
Ob das stimmt?
„EGO“ versucht zu ergründen, wie viel Egoismus die Gesellschaft verträgt und wie viel Ego der Einzelne haben sollte, um sich in dieser Welt behaupten zu können.
Fragen, auf die die jugendlichen TänzerInnen als VertreteInnen ihrer Generation vielleicht am ehesten Antworten geben können.

Trainingsleitung und künstlerische Leitung: Jamie Chimeremeze Mejeh, Michael Mejeh; Choreografie & Ausstattung: Jamie Chimeremeze Mejeh, Michael Mejeh & Ensemble; Licht: Julian Huke; Musik: Erich Lesovsky; Projektleitung: Stefanie Fischer;

Auftretende KünstlerInnen: Rafael Müller, Amadou Diallo, Mamadou Djan Bah, Ibrahim Sori Bah, Dalinda Zadem, Sedef Sarialioglu, Sharon Tepper, Alexandra Magidson, Mohamat Boikht, Boubacar Bah, Marlena Kunzmann

Partner und Förderer:
EGO wurde gefördert durch die Öffentliche Versicherung Braunschweig

 

Zur Website des Jungen Staatstheaters Braunschweig