Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: JES – Junges Ensemble Stuttgart, Club der SchulsprecherInnen

Schule ist manchmal so nervig, wie sie wichtig ist.
Das wissen die 9-12-Jährigen SchülerInnen, die beim Club der SchülersprecherInnen ihrem Hobby – dem Theaterspielen – nachgehen, nur allzu gut.
Im Theaterstück „Disziplin und Federmäppchen“ wollen sie jedoch nicht nur die eigenen Ansichten und Ärgernisse im Bezug auf Schule beleuchten, sondern wagen auch den Blick über den Teller-..pardon, Heftrand hinaus auf den Menschen da vorn an der Tafel: die Lehrkraft.
Wer ist das da vorn wirklich und wie denkt er/sie über Schule, Ferien und Klassentests?
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen SchülerInnen und LehrerInnen? Können sie besser zusammenarbeiten, um Schule zu einem Ort zu machen, an dem man sich gern aufhält und mit Spaß lernt?
Im Spielclub, der zum Clubprogramm des JES gehört, gehen die jungen SchülerInnen a.k.a. Akteure/-innen diesen Fragen nach und entwickelten ohne zugrundeliegendes Drehbuch oder festes Regiekonzept ein Stück, um den Antworten auf die Spur zu kommen.

Leitung: Silke Wilhelm; Assistenz: Clara Deifel (FSJ-Kultur); Dramaturgie: Lucia Kramer; Technik: Katharina Fischer; Bühnenbild und Ausstattung: Christine Bentele und Wolfram Stöckl

Auftretende KünstlerInnen
Josefine Ehrlich, Louise Gyurcsik, Maximilian Helmling, Marlene Herzer, Louis Hoang, Levi Hofmann, Benita Jagdfeld, Eleonora Jansen, Madita Kirschbaum, Vincent Wackler

 

Zur Website des JES – Junges Ensemble Stuttgart

Rampenlichter 2019 – die Gruppen stellen sich vor

… heute: Tanztheater Lysistrate in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Gymnasium, Schwerin

Erneut tragen junge Tänzerinnen des Tanztheaters Lysistrate mit einem Stück zum Theater- und Tanzfestival Rampenlichter bei: Im Rahmen eines eigenständigen Projektes schufen die drei jungen Frauen „SINNfonie“, in dem sie – wie der Name bereits andeutet – die fünf klassischen, menschlichen Sinne, ihre Bedeutung für uns und, inwieweit ein jeder Sinn zu unserer Wahrnehmung, unseren Erinnerungen, unserem Dasein in Beziehung steht, im Tanz erforschen. Dazu entwickelten sie themenbezogene Fragen, von denen sie sich zu improvisierten, tänzerischen Umsetzungen anregen ließen und schufen so, unterstützt von der künstlerischen Leitung Silke Gerhardt, inspirierende Choreographien. Innerhalb dreier Soli bringen die drei jungen Darstellerinnen jeweils einen, ihren „Lieblingssinn“, den ZuschauerInnen näher und rücken damit unsere „Werkzeuge der Wahrnehmung“, derer wir uns im Alltag nur allzu oft unhinterfragt bedienen, ins Rampenlicht.

Künstlerische Leitung: Silke Gerhardt; Konzept/Inszenierung: Ensemble; Licht und Ton: Leon Rainer Siggelkow

Auftretende KünstlerInnen: Clara Helene Gerhardt, Eva-Maria Horn, Lilli Kannenberg

 

Zur Website des Tanztheaters Lysistrate

Die Auswahl für Rampenlichter 2019 steht fest!

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Es war nicht leicht, aus 80 deutschen und internationalen Bewerbungen eine Wahl zu treffen. Doch nun stehen die 17Stücke und Gruppen fest, die in der Zeit vom 5.-18. Juli 2019 nach München eingeladen werden:

„Digital Natives“, Kresch Stadtjugendtheater 1, Krefeld;

„Le sacre du Printemps (Die Frühlingsweihe)“, Theater Freiburg;

„Monster“, Theater Pforzheim/Spielclub Pforzelona;

„Disziplin und Federmäppchen“, JES – Junges Ensemble Stuttgart/Club der Schulsprecher*innen;

„Wunderbrut (von Theo Fransz)“, Theater Lübeck;

Teqsi muyu marq’ay – Eine warme Umarmung für die Erde“, Sasha Waltz & Guests Kindertanzcompany Berlin;

„EGO“, Junges Staatstheater Braunschweig/HipHopTanzprojekt für Jugendliche;

SINNfonie„, Tanztheater Lysistrate/Goethegymnasium Schwerin;

„Orpheus Optimal“, Neuköllner Oper Berlin – Junges Ensemble;

„ÜBER UNS – Ein Weltbilderabend“, Staatstheater Mainz/Theaterclub Zeitraum in Kooperation mit Evangelisches Stadtjugendpfarramt der Stadt Mainz

Hysterikon„, Theatergruppe der Evangelischen Jugend München;

„under pressure“, NinoschChoreography, München;

„Fünf vor Zwölf“, Montessorischule an der BalanstraßeMünchen;

„Europe where/who are you (AT): Projekt Generation Europe des Referat für Bildung und Sport/Pädagogisches Institut München in Kooperation mit Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund (IBB)

Always remembernever forget“ (AT), Spielen in der Stadt e.V. in Zusammenarbeit mit NS Dokumentationszentrum München, Wilhelm Hausenstein Gymnasium und Städt. Willy-Brandt-Gesamtschule München

„Scenes of migration„, AfriDeutsch Theater company/Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim & Eersterivier SecondarySchool Südafrika;

„Apropos … überecho„, Junges Schauspielhaus Zürich in Kooperation mit JULL – Junges Literaturlabor und Tanzhaus Zürich

Wir freuen uns sehr auf ein vielfältiges und inspirierendes Festival mit diesen tollen Produktionen und senden ein herzliches Dankeschön an alle Gruppen und Ensembles, die sich mit Engagement und Leidenschaft beworben haben.

VORANKÜNDIGUNG RAMPENLICHTER 2019

Wir blicken in die Zukunft und gehen nach 10 Jahren Festival einen Schritt weiter.
Rampenlichter findet ab jetzt alle zwei Jahre statt und wird zu einem 14-tägigen Festival ausgebaut.

Ab der nächsten Bewerbungsrunde werden insgesamt 18 Tanz- und Theaterproduktionen von und mit Kindern und Jugendlichen aus München, Deutschland und anderen Ländern nach München eingeladen!

DIE NÄCHSTE AUSGABE VON RAMPENLICHTER FINDET IM JULI 2019 STATT.
Bewerbungen sind vom 1. Oktober bis 16. Dezember 2018 online möglich.

Alle Neuigkeiten und Entwicklungen rund um Rampenlichter findet ihr auf:
www.rampenlichter.com
www.facebook.com/Rampenlichter
www.instagram.com/rampenlichter

The End Is Important In All Things – Momente

Der Moment, wenn man sich freimacht.
Wenn man seine Hüllen fallen lässt.
Wenn man sich seines Körpers bewusst ist.
Alles.
Unangenehm.
Peinlich.
Nackt sein.
Und immer noch mehr entblößt werden.
Durch Blicke.
Und dann erkennen, dass es gut ist.
Dass es natürlich ist.
Das Tier in sich finden.
Selbstvertrauen gewinnen.
Seinen Körper ausprobieren.
Offen sein.
Stolz sein.

Der Moment, wenn man sich nicht traut.
Wenn man dann alles scheiße findet.
Wenn man sich selbst hasst.
Weil man nicht loslassen kann.
Weil man es nicht zulässt.
Und dann packt es einen doch.
Musik schafft das.
Das Leben schafft das.
Man nimmt es in sich auf.
Und lässt alles raus.
Man lässt einfach los.
Man schüttelt alles ab.
Man ist eins mit der Musik.
Mit dem Leben.
Mit seinem Körper.
Mit der Welt.
Alle anderen sind einfach da.
Sind einfach da.
Man nimmt sie wahr.
Sie sind Teil von diesem Moment.
In einem.

Lena

Rückblick auf Rampenlichter 2017

Nach einer Woche voll mit unerhörten Stücken, spannenden Momenten, interessanten Workshops und tollen Abenden geht Rampenlichter 2017 nun zu Ende.
Es wurde geschauspielert, getanzt, ausprobiert, fotografiert und dies werde ich nun in einem kleinen Rückblick festhalten.
Das Besondere beim Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter ist, dass verschiedene Künstler zusammen gebracht werden, um ihren gegenseitigen Austausch anzuregen.
Es gibt beispielsweise individuelle Workshops, bei denen sich verschiedene Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Stücken finden und gemeinsam in diesen aufblühen. Es ist spannend zu beobachten, mit wie viel Leidenschaft und Motivation sie miteinander arbeiten.
Jeden Abend stehen verschiedene von ihnen auf der Bühne und geben ihr Bestes, um ihr Tanzen und Theaterspielen dem Publikum zu offenbaren.
Man spürt selbst nach jeder Aufführung die Zufriedenheit der Künstler, wenn sie mit einem erleichterten, glücklichen Lächeln im Gesicht sich verbeugen und ihren Applaus genießen!
Rampenlichter 2017 hat auch dieses Jahr, hier im Theater schwere reiter, vielen Kindern und Jugendlichen ermöglicht sich auf der Bühne frei auszudrücken und mit ihrem Können das Publikum zu begeistern.
Sophie

Der Festivalplatz – ein Reim von Sophie

Kinder und Jugendliche die laut lachen
und auch alles gemeinsam machen befinden sich hier auf diesem Platz und machen zusammen viel Rabatz ob groß ob klein
spielen Sie hier nie allein
Fußball, Tanz oder Limbo
So geht niemand hier so schnell k.o.
und wenn dann gibt’s nen DoppelKeks
Dann sind alle wieder unterwegs
Denn im Cateringzelt wie soll es anders sein
 treten immer gerne alle ein
unter diesem schönen Himmel
gibt es eben viel Gewimmel
 hier bei uns bei Rampenlichter
 sieht man jedes Jahr verschiedenste Gesichter